1926 wurden von der Gemeindevorstehung verschiedene Kostenvoranschläge für das neu zu errichtende Gemeindehaus von Oberloisdorf eingeholt. Aus einem Anbot vom 9. Oktober 1926 ist zu entnehmen, dass für den Bau des Gemeindehauses 18.305 Schillinge, 42 Groschen zu investieren wären. Der behördl. Konz. und geprüfte Zimmermeister Stefan Freyler machte am 18. Oktober 1926 einen Kostenvoranschlag über die Zimmermannsarbeiten für den Neubau des Gemeindehauses in der Höhe von 2804 Schillinge, 30 Groschen. Schlossermeister Anton Faymann aus Steinberg bot am 27. Oktober 1926 für 298.00 Schillinge Schlosserarbeiten an.
Seit 1927 befand sich der Gendarmerieposten Oberloisdorf im Gemeindehaus. In den 1950er-Jahren wurde der Gendarmerieposten in Oberloisdorf aufgelöst. Im Zuge der Rationalisierung und der verbesserten Einsatzbereitschaft durch die Motorisierung konnte Oberloisdorf fortan vom Gendar-merieposten Mannersdorf betreut werden.
1911 wurde in Oberloisdorf das königlich-ungarische Postamt unter dem Namen "Felsölàszlò" errichtet. Das Postamt war im Bahnhofsgebäude untergebracht. 1921 übersiedelte die Post ins alte Pfarrheim und 1927 ins neu errichtete Gemeindehaus von Oberloisdorf. Im Mai 2002 wurde das Postamt in Oberloisdorf geschlossen.
Am Samstag, dem 1. September 2001, fand die feierliche Eröffnung des neuen Gemeindeamts statt. In der Gemeinderatssitzung am 22. September 1999 wurde die Planung, Ausschreibung und Bauaufsicht beschlossen. Im Zuge der Errichtung des Gemeindeamts wurde auch die Sanierung der Hauptstraße geplant und umgesetzt.
Ab 1. Feber 2002 ist das Oberloisdorfer Gemeindeamt besetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden die Gemeinderatssitzungen im „alten“ Feuerwehrhaus statt. Als Wahllokal diente die Volksschule Oberloisdorf. Am 28. September 2008 wurde erstmals das Gemeindeamt als Wahllokal eingerichtet